Meine Geburten

Emil Karl
Emil Karl

Fragen und Antworten zu deiner Geburtsreportage

 

Hier habe ich einige Fragen aufgeschrieben, die dir bestimmt durch den Kopf gehen, wenn es um diesen intimen Bereich der Fotografie geht - die Geburtsreportage. Aber ich kann dir sagen, diese Fotos sind Erinnerungen, die unbezahlbar sind. Sie haben einen immensen Wert für dich persönlich und sind deswegen etwas ganz Besonderes. Fotos deiner Entbindung sind etwas persönliches, das zwischen dir und deinem Mann/Partner eine ganz besondere Verbindung zeigt.Ich spreche aus Erfahrung.

 

Was du vorher klären solltest?

Vor deinem Shooting solltest du deine Hebamme oder auch die gewünschte Geburtsklinik informieren, dass eine Fotografin bei der Geburt anwesend sein wird. Das ist wichtig, damit auch deine Geburtshelfer darauf vorbereitet sind und auch das Einverständnis geben können. Diskretion und Rücksichtnahme sind während des gesamten Geburtsvorgangs für mich selbstverständlich und auch sehr wichtig. Hinweis: Ärzte, Hebammen und die technischen Geräte werden - soweit möglich - nicht fotografiert. Während deiner Geburt geht es um dich, deine Familienangehörigen, Freunde und vor allem um das Baby.
Ich werde mich die meiste Zeit im Hintergrund aufhalten und auch so leise und unauffällig wie möglich sein.

 

Warum solltest du eine professionelle Fotografin engagieren?
Als Außenstehende kann ich Momente einfangen, die du als „in den Wehen liegende Mama“ wegen der Anstrengungen unter der Geburt nicht so wahrnehmen wirst. Als professionelle Fotografin stelle ich sicher, dass die fotografischen Möglichkeiten voll ausgenutzt werden. Als Fotografin im Bereich Familienfotografie kenne ich mich mit schlechten Lichtverhältnissen, der digitalen Nachbearbeitung aus und bringe zum Shooting eine entsprechende Ausrüstung mit.
Dein Mann oder Partner sowie alle weiteren Begleitpersonen, die dir bei deiner Geburt zur Seite stehen, sind für dich da - zu deiner Unterstützung. Ich entlaste euch und kümmere mich ausschließlich um das fotografieren. Außerdem habe ich als „Fremde“ in dieser Situation einen ganz anderen Blick auf die Geburt.

 

Was bringe ich alles mit? Und was brauche ich?

Gar nicht so viel. Meinen Kamerarucksack mit allem was ich benötige. Darin sind verschiedene Objektive und einen Aufsteckblitz (falls nötig). Den Blitz habe ich nur zur Sicherheit dabei, falls es Momente mit sehr wenig Licht gibt. Vielleicht benötige ich einen Stuhl, auf den ich mich stellen kann, um die Perspektive zu ändern. Das war es auch schon.

 

Was fotografiere ich alles?

Wir sprechen im Vorfeld darüber was ihr euch oder du dir als werdende Mama wünscht. Auf deine Wünsche gehe ich natürlich ein. Ansonsten halte ich mich dezent im Hintergrund, fange die Emotionen und wunderbaren Momente während deiner Entwindung ein. Meine Fotoreportage ist keine medizinische Dokumentation, hier geht es um Emotionen und darum, die schönen Momente und aufregende Situationen festzuhalten. Die Geburt ist für dich und deinen Partner ein so emotionaler Moment. Ihr taucht in ein Wechselbad der Gefühle – zwischen totaler Freunde und schmerzhaften Wehen. Bis dein Baby endlich auf dieser Welt angekommen ist.

 

Kaiserschnitt – was nun?

Leider ist es in den meisten Krankenhäusern nicht erlaubt während einer Operation, zu der ein Kaiserschnitt zählt, zu fotografieren. Was ich tun kann, ist trotzdem da zu sein und nach der Entbindung die ersten Momente festzuhalten.

 

Standby und danach!

Meine Standby-Zeit (Rufbereitschaft) beginnt etwa zwei Wochen vor dem errechneten Termin. Den genauen Zeitpunkt besprechen wir aber vorher im Detail und gerne in Zusammenarbeit mit deiner Hebamme.

 

Wann sollst du mich rufen?

Wenn du dir sicher bist, dass es in der nächsten Zeit los geht oder deine Hebamme dir signalisiert, „jetzt dauert es nur noch wenige Stunden“, dann ist der Moment gekommen, an dem du mich anrufen solltest. Ich komme so schnell ich kann. Ich begleite dich in der Phase der Wehen und bleibe bei dir bis das Baby geboren ist und auch noch etwa eine Stunde danach.

 

Wann bekommst du die Bilder und wie viele?

Du bekommst die Fotos etwas eine Woche nach der Entwindung. Eine genaue Anzahl kann ich dir nicht nennen. Denn, so wie jede Geburt anderes ist, so ist auch die Anzahl der Fotos bei jeder Geburt anders. Es kommt immer etwas darauf an wie lange alles dauert. Sobald ich die ersten Fotos gesichtet habe, schicke ich dir gerne erste Fotos auf dein Handy.  

 

Werden deine Bilder veröffentlicht?

Ich veröffentliche niemals Fotos ohne dein Einverständnis! Du kannst gerne eine Einverständniserklärung unterschreiben und mir damit die Möglichkeit geben ausgewählte Fotos zeigen zu dürfen. Natürlich kannst du diese Entscheidung ganz in Ruhe treffen. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Fotos zeigen darf. Auch, weil es für andere werdende Eltern schön ist vorher zu sehen wie ich arbeite und wie Geburtsfotos aussehen. 

 

Was passiert, wenn du dich doch anders entscheidest oder keine Fotos gemacht werden dürfen?

Ich handhabe das sehr menschlich. Ich habe Verständnis für deine Entscheidung. Und sollte deine Geburt anders verlaufen als dacht, dann warte ich, um vielleicht nachher doch noch Fotos machen zu können. Sollten gar keine Fotos entstehen, ist nur die Standby-Zeit (Bereitschaftszeit) zu zahlen.

 

In welchem Bereich arbeite ich?

Ich richte mich nach dir, wenn es darum geht wo du entbinden möchtest. Hausgeburt, Geburtshaus oder Krankenhaus. Der Geburtsort sollte in der näheren Umgebung von Marburg sein und nicht länger als eine Stunde Fahrtzeit entfernt liegen.

 

Hast du noch Fragen?

Wenn Du noch Fragen hast, die hier noch nicht beantwortet wurden, ruf mich bitte an. Mobil: 0171-4737439, ich freue mich auf unser Gespräch.

Oder, schreib dir deine Fragen und wir besprechen alles bei unserem ersten Treffen.